Bild: Samsung
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In 3D-fähigen Fernsehern gehört ein Bildschirm mit voller HD-Auflösung schon fast zum Standard. Wer dreidimensionale Bilder mit einem Projektor an die Wand werfen will, der muss länger suchen, bis er Beamer mit 1920 x 1080 Pixeln findet. Samsung will Ende Juli solch ein Full-HD-Modell auf den Markt bringen. Der SP-A8000 für knapp 5000 Euro ist zwar immer noch kein Schnäppchen, aber im Vergleich mit der Konkurrenz auch nicht besonders teuer.
Sony zum Beispiel verlangt für seinen VPL-VW90ES an die 7000 Euro, der CF3D von LG wird für mehr als 11.000 Euro verkauft. JVC, mit immerhin 3 Modellen am Markt vertreten, ruft zwischen 4000 und 10.000 Euro dafür auf, je nachdem welche Ausstattung das Gerät mitbringt. Das Gros der 3D-fähigen Beamer von Marken wie Acer, LG oder Sharp hat weit weniger Auflösung. Üblich sind 1024 x 789 Pixel. Auch eine Shutter-Brille nach dem DLP-Link-Verfahren muss häufig dazu gekauft werden, während Samsung die passende Brille im Paket schon mitliefert.
Der Projektor arbeitet nach dem DLP-Verfahren, einer von Texas Instruments entwickelten Technologie, bei der kleine Kippspiegel das Licht der Projektionslampe auf die Leinwand werfen. Weil abwechselnd das Bild für das rechte und das linke Auge projiziert wird, müssen die Micro-Reflektoren in einem 3D-Beamer doppelt so schnell schalten wie im 2D-Betrieb. Das Kontrastverhältnis wird mit 10.000:1 angegeben, was im Vergleich mit der Konkurrenz (Sony: 150.000:1, JVC: bis zu 100.000:1) nicht besonders viel scheint. Zumal die Shutterbrille noch einmal rund die Hälfte der Helligkeit schluckt und damit den Kontrast verschlechtert. Allerdings sind die Herstellerangaben ohnehin schwer vergleichbar, weil jeder Anbieter nach eigenen Verfahren misst.
DIGITAL-ROOM meint: Eine 3D-Projektion zu Hause auf der großen Leinwand kommt am ehesten an echtes Kino-Feeling heran. Allerdings ist es bis zum Massenmarkt noch ein weiter Weg: Preise von mehr als 4000 Euro, wie sie derzeit verlangt werden, schrecken die meisten Heimkino-Fans ab.
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