Bild: Panasonic
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Mit der Lumix DMC-FT3 bringt Panasonic eine neue Outdoor-Kamera auf den Markt. Die Zwölf-Megapixel-Kamera mit Leica DC Vario-Elmar-Objektiv (3,3-5,9/28-128 mm) ist laut Hersteller staubdicht, wasserdicht bis zwölf Meter Tauchtiefe, stoßfest bis zwei Meter Fallhöhe und soll bis minus zehn Grad zuverlässig arbeiten. Zu den weiteren Outdoor-Features zählen eine GPS-Funktion, Kompass, Barometer sowie Höhen- und Tiefenindikator.
Wie die Lumix-Kameras der TZ-Serie ermittelt die FT3 per GPS die Koordinaten des Aufnahmestandpunktes sowie die lokale Zeit und speichert diese Informationen in den Exif-Daten von Fotos und Videos. Mit diesen Daten erkennt die Kamera laut Panasonic in 203 Staaten weltweit die Namen des Staates, des Bundeslandes und der Stadt sowie rund eine Million Sehenswürdigkeiten aus 78 Staaten. Solche mit Geo-Daten gekennzeichneten Bilder lassen sich im Internet zusammen mit den Informationen zum Aufnahmeort in sozialen Netzwerken, Kartendiensten oder Bilderportalen wie Flickr, Panoramio, Google Picasa oder Locr präsentieren.
Fotos und Videos mit dem selben Ortsnamen werden automatisch in Ordnern alphabetisch gespeichert und sind so schneller wiederzufinden. Auch die mitgelieferte Software PhotofunStudio 6.1 HD-Lite-Edition erlaubt die Sortierung nach Ortsnamen. Und durch die automatische Einstellung der Uhrzeit passt sich die Kamera bei Reisen an die jeweilige Ortszeit an. Die Image-Uploader-Funktion vereinfacht das direkte Hochladen schon in der Kamera markierter Bild oder Videodateien zu den Portalen Facebook und YouTube.
Auch an Kamera-Technik hat Panasonic einiges in die DMC-FT 3 eingebaut: Das Objektiv steht dank seiner Periskop-Bauweise mit abgewinkeltem Strahlengang nicht über das Gehäuse hinaus. Es besteht aus zehn Linsen, ein optischer Bildstabilisator soll Verwacker verhindern. Neu ist ein Aktiv-Modus, der ruhige Videoaufnahmen beim Gehen oder Fahren ermöglichen soll. Die Aufzeichnung erfolgt auf SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarten.
Die Lumix FT3 zeichnet auch Videos mit maximal 1.920 x 1.080 Pixeln und 50 Halbbildern im AVCHD-Format auf. Mit einem zweiten Auslöser können Filme jederzeit aus dem Foto-Modus heraus gestartet werden. Im Videomodus ist auch während der Aufnahme der ganze 4,6-fache Zoombereich nutzbar. Videos können schon in der Kamera geteilt und unerwünschte Partien gelöscht werden. Einzelne Bilder eines Clips lassen sich auch als Foto speichern.
Die Bildkontrolle und -betrachtung erfolgt über einen 6,7 Zentimeter großen LCD-Monitor mit 230.000 Bildpunkten. Seine Helligkeit wird den Lichtverhältnissen automatisch in elf Stufen angepasst. Eine Anti-Reflektionsvergütung soll dafür sorgen, dass das Bild auch bei starker Sonneneinstrahlung noch erkennbar bleibt.
Neu ist die 3D-Foto-Funktion, bei der die Lumix aus automatisch erstellten Bildserien die beiden bestgeeigneten Aufnahmen zu Doppelbildern im 3D-Fotoformat "MPO" zusammenrechnet. Dabei nimmt die FT3 während einem langsamen waagerechten Schwenk über ein Motiv bis zu 20 Einzelbilder auf. Anschließend wählt sie automatisch die beiden am besten für das linke und rechte Teilbild des Stereo-Bildpaares geeigneten aus und fügt sie zum 3D-Bild zusammen. Zur Betrachtung ist ein geeigneter Fernseher, beispielsweise aus der Panasonics Viera-Serie, oder ein spezieller 3D-Bilderrahmen erforderlich. Mit derselben 3D-Technik machen auch einige Digitalkameras vom Konkurrenten Sony 3D-Bilder von Landschaften und anderen unbewegten Objekten.
Die Lumix FT3 soll ab Mitte März in den Farben Silber, Orange und Blau für 429 Euro zu haben sein. Zusätzlich bietet Panasonic dafür ein Unterwassergehäuse bis 40 Meter Tauchtiefe an.
DIGITAL-ROOM meint: Egal ob beim Klettern, Schnorcheln, Radeln oder im Tiefschnee – die FT3 hat das Zeug zum Outdoor-Allrounder. Angesichts der Feature-Fülle solcher imprägnierter Knipsen würde es uns nicht wundern, wenn Kameras ihre Hobby-Fotografen demnächst per GPS-Ortung gleich noch zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten hin führen – oder zu den besten Adventure-Spots. Trotz der vielen Funktionen sollten Hersteller und vor allem Interessenten aber auch bei solchen Kameras die Bildqualität im Auge behalten. Denn wenn Schärfe, Farbbrillanz und Natürlichkeit nicht stimmen, dann ist auch die Freude am technischen Schnickschnack schnell vorbei.
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