Bild: Hama
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Wer Bilder, Musik oder Filme von seinem Mac oder PC auf iPhone, iPad oder iPhone verschieben möchte, der synchronisiert die Daten in der Regel über das Medien-Verwaltungsprogramm iTunes. Es geht aber auch anders: Hama bietet jetzt das i-FlashDrive vom taiwanesischen Hersteller PhotoFast an, einen kleinen Stick, der den Datentransfer ohne Einsatz von iTunes ermöglichen soll. Der Daten-Übertrager ist knapp 7 Zentimeter lang, 3,5 Zentimeter breit und einen Zentimeter dick. Auf der einen Seite hat er einen Apple-Dockanschluss, auf der anderen Seite einen USB-Anschluss, um in jeden beliebigen PC oder Mac gesteckt zu werden. Systemvoraussetzung sind die Betriebssysteme iOS ab Version 4.2 am iDevice, OS X am Mac sowie Windows XP oder Windows 7.
Die Speicherkapazität des i-FlashDrive beträgt 16 Gigabyte. Dateien werden vom Computer zuerst auf den Stick und dann von dort aus auf die Apple-Geräte überspielt. Sollte auf dem iPhone oder dem iPad kein Platz mehr sein, dient der Adapter auch als Speichererweiterung. Zur Dateiverwaltung ist eine kostenlose App erhältlich, die den frei verwendbaren Speicher des iPhone ebenso anzeigt wie die Inhalte des i-FlashDrive, sobald dieses am Dockanschluss hängt.
Vom Adapter lassen sich die Audio-Formate MP3, WAV, AAC, AIF, AIFF, CAF und M4A auf Geräte der Apple-Flotte übertragen und dort im Musikplayer der iFlashDrive-App abspielen. Wie beim Kontakt mit dem Computer ist es nicht möglich, Titel aus der iTunes-Musikbibliothek auf den externen Speicher zu kopieren. Außerdem werden die Video-Standards M4V, MP4 und MOV übertragen und über den Player der App oder andere Video-Apps abgespielt. Der iFlashDrive-Dateimanager kopiert auch Dokumentenformate wie DOC (Word), Pages, PDF, Keynotes, Numbers, XLS, TXT, RTFD, RTF, PPT, HTML, DOCX, PPTX, XLSX, VCF sowie die Foto-Dateitypen BMP, CUR, GIF, ICO, JPG, PNG, TIFF und XBM auf die mobilen Apple-Geräte. Fotos und selbst gefilmte Videos aus dem iDevice lassen sich über einen Umweg auf das i-FlashDrive exportieren: Zuerst muss man sie über die App aus der „Camera Roll” (in Apples deutscher Foto-App „Aufnahmen” genannt) in den freien Speicher des iPhone bewegen und von dort dann auf das iFlashDrive.
Daten werden mit maximal 100 Kilobit pro Sekunde zum oder vom iPhone, iPod oder iPad übertragen – die Geschwindigkeitsbegrenzung gegenüber der maximalen Datenrate des Speicherchips (10 Mbit/s) sei durch die Dockschnittstelle der Apple-Geräte bedingt, so PhotoFast auf seiner Internetseite. Das i-FlashDrive mit 16 Gigabyte Speicher kostet laut Hama-Preisempfehlung knapp 100 Euro. Bei Amazon sind auch Modelle mit 8 und 32 GB Speicher zu haben – für Preise zwischen 70 und knapp 140 Euro.
DIGITAL-ROOM meint: Das i-FlashDrive ist ein praktisches Tool, wenn man Dateien von Rechnern auf das iPhone oder iPad übertragen möchte, die nicht per iTunes mit dem iDevice verbandelt sind – oder umgekehrt. Das klappt zwar auch per E-Mail und die eine oder andere Dateimanager-App, doch zusammen mit dem Speicher des iFlashDrive erhält man so auch einen mobilen Zwischen- oder Ergänzungsspeicher für solche Austausch-Daten. Mit dem Medienmanagement von Apple hat der externe Speicher aber nichts zu schaffen. Man kann darüber weder Musik in die iTunes-Bibliothek des iPhone übertragen, noch sie daraus exportieren. Und der Preis von knapp 100 Euro ist angesichts der Kapazität von 16 GB kein Schnäppchen. Dennoch – für viele Einsatzzwecke ein praktisches Connectivity-Tool.
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