Bild: Philips
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53 Fachjournalisten aus 20 Ländern haben abgestimmt – und einen Philips-Fernseher zum „European Green TV 2010-2011“ gewählt. Die Trophäe wird von der European Imaging and Sound Association (EISA) verliehen, einem Zusammenschluss von HiFi-, Foto- und Elektronikzeitschriften. Der Econova – genaue Typenbezeichnung 42PFL6805 – erreiche mit einem Stromverbrauch von 40 Watt im Eco-Mode einen neuen Bestwert, so das Urteil der Jury.
Außerdem zeige das Gerät einen „ganzheitlichen Ansatz beim Eco-Design“. So kommt an Stelle der üblichen vollflächigen Rückwand eine kleinere Verkleidung der elektronischen Steuerung aus teilweise recyceltem Aluminium zum Einsatz. Der Standfuß lässt sich gleichzeitig als Wandhalterung benutzen, was zusätzlich Ressourcen spart. Ein so genannter Null-Watt-Netzschalter trennt das Gerät komplett vom Netz. Allerdings lässt es sich danach auch nicht mehr ferngesteuert einschalten. Die Fernbedienung ist auf der Rückseite mit Solarzellen bestückt, die den Akku laden und einen Batteriewechsel ersparen.
Der Einsatz gefährlicher Substanzen wurde laut Philips ebenfalls reduziert. Im Gerät sind kein PVC und keine bromierten Flammschutzmittel enthalten. Außerdem legte der Hersteller bei der Entwicklung großer Wert auf einfaches Recycling. Um 100 Prozent recycelbar zu sein, werden für die Verpackung zum Beispiel keine Kunststoffbeutel oder Polystyrol-Polsterungen verwendet.
DIGITAL-ROOM meint: Philips zeigt, dass Unterhaltungselektronik nicht auf Kosten der Umwelt gehen muss. Schade nur, dass Geräte wie der Econova häufig Einzelfälle bleiben. Am Markt sind ökologische Tugenden offenbar weniger gefragt als Schnäppchen, die mit üppiger Ausstattung glänzen. Wie sonst ist es zu erklären, dass es bereits 1995 das erste recyclinggerechte TV-Gerät gab? Es hieß damals CS 1 und kam von Loewe.
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