Bild: Nike
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So soll das Joggen noch mehr Spaß machen: Der Sportartikel-Hersteller Nike und der Navigations-Spezialist TomTom haben mit der Nike+ SportWatch GPS eine neue Armbanduhr mit integriertem GPS-Empfänger konstruiert. Auf diese Weise hat der Sportler Zugriff auf diverse Daten und kann die zurückgelegte Strecke später auf einer Landkarte nachvollziehen.
Die 66 Gramm leichte Uhr verfügt über drei Tasten zur Bedienung sowie einen Touchscreen. Während eines Laufs erfasst der Chronometer standortbezogene Informationen und zeigt auf seinem Display Laufzeit, Distanz, Geschwindigkeit sowie den Kalorienverbrauch an. Die Daten werden gemeinsam mit dem Nike+ Sensor im Schuh des Läufers erfasst. Über einen USB-Port wird die Uhr nach dem Laufen an einen PC oder Mac angeschlossen. Hier öffnet sich automatisch die Anwendung Nike+ Connect, die Informationen auf das Portal nikeplus.com überträgt. Dort sind Nike zufolge bereits mehr als 150 Millionen Läufer registriert.
Von jeder Strecke wird mithilfe der GPS-Technik eine Karte angefertigt, die Anmerkungen, Höhenangaben und die Streckenlänge enthält. Zudem können Läufer die für sie perfekte Strecke ausfindig machen, indem sie das im Netz hinterlegte Verzeichnis nach Standort, Länge, Schwierigkeitsgrad und Sehenswürdigkeiten durchsuchen.
Die Nike-Uhr meldet sich auf Wunsch nach fünf Tagen und animiert ihren Besitzer zu einer neuen sportlichen Ertüchtigung. Außerdem verfügt sie über eine Aufmunterungs-Funktion nach Läufen und lobt bei persönlichen Bestzeiten. Die Markteinführung erfolgt ab April zunächst in den USA und Großbritannien, weitere Länder, möglicherweise auch Deutschland, sollen im Juli folgen. Der genaue Preis steht noch nicht fest.
Neben der Nike+ SportWatch GPS gibt es zusätzliche Möglichkeiten, die persönlichen Laufdaten zu erfassen und im Internet zu speichern. So bietet Nike spezielle Sportkits für den iPod nano und den iPod touch von Apple an. Für das iPhone ist die GPS-App Nike+ erhältlich. Die Synchronisation der Daten erfolgt über iTunes. Der Sportler hat so jederzeit Zugriff auf frühere Läufe, kann sein aktuelles Laufniveau kontrollieren und sich persönliche Ziele definieren.
Wer eine GPS-Trainingsuhr sucht, aber nicht bis Sommer warten will, der sollte sich den Forerunner 410 von Garmin genauer anschauen. Die ebenfalls nur 60 Gramm leichte GPS-Armbanduhr für knapp 340 Euro soll dieser Tage auf den Markt kommen. Sie sieht nicht ganz so stylisch aus wie das Nike-Modell, bietet aber ähnliche Funktionen – inklusive Daten-Synchronisierung mit dem PC oder Mac zu Hause. Einfachere Forerunner-Modelle bietet Garmin bereits länger an. Über die Sport-Community Garmin Connect können Läufer und Radfahrer mit den GPS-Uhren ebenfalls ihre Trainingsergebnisse und -strecken online verwalten und auf Wunsch mit Gleichgesinnten teilen.
DIGITAL-ROOM meint: So werden selbst unsportliche Technikfans vom PC ins Freie gelockt. Die GPS-Funktionen bereiten beim Laufen einfach zusätzliche Freude. Während ambitionierte Athleten durch die Kontrolle ihrer Leistungswerte noch ein bisschen mehr aus sich herausholen können, macht es Hobbysportler einfach nur stolz, sich die zurückgelegten Kilometer zu Hause am Bildschirm anschauen zu können. Und ganz nebenbei sind die Sport-Community und die GPS-Gerätschaften für den Sportartikelhersteller Nike ein lohnendes Marketing-Instrument für seine Laufschuhe und Sportkleidung.
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