Bild: HP/DR
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Mit dem Laserjet Pro 200 MFP M275 hat HP ein Multifunktionsgerät vorgestellt, das mit Hilfe seiner aufsteckbaren Kamera kleine Gegenstände wie Schmuck erfassen und anschließend in Farbe zu Papier bringen kann. Dazu werden die Objekte wie bei einem Kopierer auf das Vorlagenglas gelegt. Kleines Manko: Die Kamera schafft nur eine Auflösung von 245 dpi (dots per inch). Der ebenfalls verfügbare herkömmliche Scanner liefert 600 dpi. Dafür sollte das Abfotografieren deutlich schneller gehen als das Abscannen. Über integrierte Apps sollen sich die Bilder und Dokumente zudem auf Wunsch im Internet veröffentlicht lassen.
HP verspricht, dass der Laserprinter pro Minute bis zu 17 Seiten in Schwarz-Weiß und vier Farbseiten ausdruckt. Im Papierfach lassen sich 150 Blätter verstauen. Bis die erste Schwarzweiß-Seite den Pro 200 MFP M275nw verlässt vergehen 16 Sekunden, bei farbigen Ausdrucken sind es sogar 27,5 Sekunden. Die Bedienung wird durch ein 3,5 Zoll großes Farbdisplay erleichtert.
An Bord befinden sich eine USB-Buchse sowie ein Ethernet-Anschluss. Drahtlos kann mit dem HP über WLAN (802.11b/g/n) kommuniziert werden. Die Unterstützung von AirPrint lässt den Laserjet kabellos Dokumente von Apples iPad, iPhone und iPod touch empfangen. Zum Einsatz kommt außerdem der herstellereigene Druckservice ePrint. Er erlaubt das Ausdrucken über die Cloud, indem Dokumente von eine beliebigen Computer oder mobilen Endgerät an die E-Mail-Adresse des Druckers geschickt wird. Epson bietet unter dem Namen „E-Mail-Print” eine vergleichbare Funktion (siehe Zusatz-Info unten).
Den Stromverbrauch gibt Hewlett-Packard mit 310 Watt an, im Bereitschaftsmodus soll der Drucker laut Hersteller 10,8 Watt benötigen. Das Gerät wird in den USA knapp 400 US-Dollar (rund 290 Euro) kosten. Ein Termin für die Markteinführung in Deutschland steht noch nicht fest.
DIGITAL-ROOM meint: Darauf warten eBay-Nutzer und andere Foto-Dokumentatoren: Ein Scanner, mit dem sich dreidimensionale Gegenstände mit einer Grundfläche bis etwa DIN-A4 schnell und einfach aufnehmen lassen. Höchste Bildqualität ist von 245 dpi Auflösung natürlich nicht zu erwarten. Man kann aber davon ausgehen, dass nachfolgende Modelle mit höheren Pixelzahlen protzen werden. Dann werden solche Multifunktionsgeräte erst richtig interessant.
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