Bild: Pure
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Die guten alten Transistor-Zeiten hatten auch ihre Vorteile: Mit einem tragbaren Radio war man bestens informiert und unterhalten – in der Küche genauso wie unterwegs im Freibad. Der britische Hersteller Pure, spezialisiert auf Digitalradios aller Art, will dieses Gefühl nun wieder aufleben lassen. Sein neues Modell ONE flow kombiniert UKW- und DAB-Empfang mit den Vorzügen von Netzwerk-Radios.
Der Multi-Empfänger im klassischen Transistor-Look holt also klassische Sender genauso aus dem Äther wie Webradio-Stationen aus dem Internet. Er kostet rund 130 Euro und arbeitet mit Strom aus der Steckdose. Für den mobilen Einsatz lässt sich ein Akku-Pack zum Preis von 50 Euro dazu kaufen. Es soll bis zu 25 Stunden lang Energie liefern, fürs Radiohören in der Badewanne, im Urlaub oder wo auch immer akustische Berieselung gewünscht wird.
Steht ein WLAN zur Verfügung, ist diese Berieselung sogar wörtlich zu nehmen. Denn das ONE flow liefert dann übers Internet nicht nur Webradio, sondern auch sogenannte Pure Sounds. Das sind Entspannungsgeräusche wie plätschernde Bächlein, Feuerknistern oder Grillenzirpen, die der Hersteller über sein Portal „The Lounge” anbietet. Dort lassen sich nach Aussage von Pure auch die „mehr als 17.000 Internetradioprogramme, Wiederholungsprogramme und Podcasts aus aller Welt” verwalten. Neben 30 Speicherplätzen für Digitalradio (DAB) und 10 UKW-Presets stehen somit unbegrenzt viele Internet-Favoriten zur Verfügung.
Ein Streaming-Client für UPnP-Server spielt außerdem Musik aus dem heimischen Netzwerk. Unterstützt werden dabei die Audio-Formate AAC, MP3, MP2, WMA (V9) und Real Audio (Cook). Ein als Zubehör erhältliches iPod-Dock namens i-10 (50 Euro) bringt bei Bedarf Musik vom Apple-Player auf das Radio. Ein 3,5-mm-Kopfhörer-Ausgang ist ebenso vorhanden.
DIGITAL-ROOM meint: Eine bewährtes Konzept, neu interpretiert: Das Transistorradio 2.0 von Pure vereint alle modernen Empfangswege in einem relativ leichten (650 Gramm) und kompakten Gehäuse. So ist es vielseitig verwendbar, denn eine der drei Möglichkeiten Analog, Digital oder Internet geht fast immer. Zudem erfreut sich Webradio wachsender Beliebtheit: Einer aktuellen Studie von TNS Infratest zufolge hören 31 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 59 Jahren bereits Programme aus dem Internet.
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