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(4) 03.07.2011

Panasonic-Apps steuern TV- und Blu-ray-Geräte

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iPhone, iPad & Co. werden als Fernbedienung immer wichtiger. Panasonic setzt bei der Netzwerk-Steuerung nun auch auf Apple-Geräte.Die Viera Remote-App funktioniert mit aktuellen Plasma- und LCD-TVs von PanasonicBild: Panasonic

Der Netzwerk-Anschluss moderner Unterhaltungselektronik-Geräte hat einen praktischen Nebeneffekt: Er lässt sich zur Fernbedienung nutzen, wenn der Hersteller die nötigen Steuerbefehle einprogrammiert. Das hat Panasonic bei seinen jüngsten Blu-ray-Playern DMP-BDT110, DMP-BDT111 sowie DMP-BDT310 getan. Auch die aktuellen Fernseher-Baureihen VT30, GT30, ST33, GW30, DT35, DT30, D35 und EW30 können Kommandos über das Heimnetzwerk empfangen – vorausgesetzt, der Nutzer lädt die entsprechende App auf seinen iPod touch, das iPhone oder ein iPad herunter. Entsprechende Programme für Android-Geräte gibt es von Panasonic bislang nicht.

Zwei Fernbedienungs-Apps hat das Unternehmen seit kurzem im Download-Store von Apple (siehe Artikel-Links unten): Die „Viera Remote” steuert besagte Fernseher-Baureihen und soll dabei auch erweitere Funktionen wie den 3D-Betrieb oder das Web-Portal Viera Connect unterstützen. Über die Bildschirmtastatur lassen sich zum Beispiel Suchanfragen in YouTube bequemer formulieren als mit den Zifferntasten der Infrarot-Fernbedienung. Einen ähnlichen Funktionsumfang bietet laut Hersteller die „Panasonic Blu-ray Remote 2011” für Disc-Player.

Einen ganz anderen Zweck verfolgt Panasonic mit seinem „Viera AR Setup Simulator”. Das Kürzel AR steht für Augmented Reality – eine elektronisch verbesserte Realität. Dabei werden Live-Bilder von der Kamera im iPhone oder iPad um computergenerierte Einblendungen ergänzt. Eine ganze Reihe von Apps versorgen iPhone-Besitzer bereits mit solchen Informationen (siehe unser Video „Apps für eine verbesserte Welt” unten auf dieser Seite). In diesem Fall zeigt das AR-Programm, wie ein neuer Panasonic-TV zu Hause auf dem noch freien Platz im Regal oder in der Schrankwand aussehen könnte. Anhand eines Positions-Papiers, das der Interessent auf DIN-A4 ausdrucken und an den Platz des künftigen TV-Geräts legen oder hängen soll, erkennt die App den Blickwinkel der Kamera und verändert kontinuierlich die Computer-Einblendung. So lässt sich der virtuelle Fernseher sogar aus verschiedenen Richtungen betrachten.

DIGITAL-ROOM meint: Kostenlose Steuer-Apps wie die neuen Panasonic-Programme sind ein schöner Kundenservice und bieten mehr Bedienkomfort als eine Infrarot-Fernbedienung – wenn sie ergonomisch und absturzsicher programmiert sind. Allerdings funktionieren sie meist nur mit bestimmten Geräten. Auch Panasonic unterstützt keine Modell des Jahrgangs 2010 oder früher.

Autor: 
Frank-Oliver Grün
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