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(1) 14.04.2011

Wireless HDMI: Asus funkt Bild und Ton zum TV

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Noch eine Konkurrenz für Airplay: Außer per WiDi sollen Computer jetzt auch mit WHDI Kontakt zum TV aufnehmen. Die Verwirrung ist komplett.Asus Wavi überträgt Bild Ton und USB-Signale drahtlos per FunkBild: Asus

Der Flachbild-Fernseher als Riesen-Monitor: Ein neues Funk-Set von PC-Hersteller Asus stellt drahtlos eine Verbindung zwischen Computer und TV her. Die Lösung namens Wavi (Wireless Audio Video Interaction) soll Entfernungen von bis zu 25 Metern überbrücken und sogar 3D-Videos mit einer Auflösung von 1080p senden können. Das Set nutzt dabei den Funkstandard Wireless HDMI, kurz WHDI. Der wurde vor einigen Jahren vom israelischen Chip-Hersteller Amimon und namhaften Elektronik-Produzenten wie LG, Motorola, Samsung, Sharp und Sony ins Leben gerufen. Allerdings gab es bislang kaum Produkte, die ihn einsetzten.

Praktisch funktionieren Wavi-Set und Fernseher wie ein zusätzlicher Computer-Monitor. Zwei USB-Buchsen am Empfänger, dort wo auch der Fernseher per HDMI angedockt wird, erlauben den Anschluss von Steuergeräten wie Maus, Tastatur oder Gamepad. Laut Hersteller soll Wavi die Eingaben verzögerungsfrei zum PC übertragen und sich damit sogar für Computerspiele eignen. Wer keinen Blu-ray-Player, dafür aber einen PC mit BD-Rom-Laufwerk besitzt, kann das Set auch zum drahtlosen Ansehen von Spielfilmen benutzen. WHDI funkt im Frequenzbereich von 5 Gigahertz und kommt klassischen WLAN-Netzen (2,4 GHz) damit nicht in die Quere. Nur der schnellste WLAN-Standard 802.11n nutzt wahlweise auch diese höhere Frequenz. Das Wavi-Set ist für knapp 200 Euro ab sofort erhältlich.

DIGITAL-ROOM meint: Mit der Wireless-Technologie (WiDi) von Intel und Apple Airplay gibt es nun schon drei Möglichkeiten, Videos, Fotos und Musik drahtlos vom Rechner auf einen Flat-TV zu schicken. Allerdings ist Wavi von Asus dabei am vielseitigsten verwendbar: WiDi funktioniert nur mit Windows-Computern oder Notebooks, die Intels Sandy-Bridge-Architektur einsetzen. Airplay von Apple streamt zwar Medien aus iTunes zum Fernseher, macht aber nicht den ganzen Computer am TV-Schirm zugänglich – und schafft derzeit nur eine maximale Auflösung von 720p

Autor: 
Frank-Oliver Grün
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