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Jede Digitalkamera speichert Meta-Daten zum Bild wie Blende und Belichtungszeit, Datum oder Uhrzeit. Einige Modelle schreiben zusätzlich die geografische Position der Aufnahme mit in die Datei. Sie versehen das Foto mit einem so genannten Geo-tag (tag = engl. Etikett). Darin enthalten sind die Koordinaten der Aufnahme in Form von Längen- und Breitengrad. Programme wie Google-Maps können diese Informationen auswerten und das Bild auf einer Landkarte genau dort darstellen, wo es in der Realität fotografiert wurde. So lässt sich auch Jahre nach einer Urlaubsreise der Aufnahmeort ganz einfach rekonstruieren.
Die Positionsbestimmung erfolgt per Satellit mit Hilfe des Navigationssystems GPS (Global Positioning System). Einige Kameras wie die Nikon Coolpix P6000 haben den nötigen GPS-Empfänger schon eingebaut. Auch Handys wie das iPhone speichern ihre Position während der Aufnahme gleich mit. Allerdings lassen sich Digitalfotos auch nachträglich noch verorten: Geotagger wie der Sony GPS-CS3KA merken sich die Positionsdaten und schreiben sie nach Ende der Foto-Safari auf die Speicherkarte mit den Bildern. Das schont ganz nebenbei den Akku von Digitalkamera oder Handy, weil die regelmäßige Ortsbestimmung per Satellit zusätzlich Strom verschlingt. Der Beitrag zeigt, wie das Geotagging funktioniert, und wie man es am besten einsetzt.
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Spielzeit: 3:43 Min.
Auflösung: 480 x 270 Pixel |
Autor: Jochen Wieloch Kamera: Mac Colin Heydenreich |