
Jeder Film ist eine Folge von Kameraeinstellungen: Aufnahmen voller Informationen wechseln sich ab mit Szenen, die nur wenige Details in den Mittelpunkt stellen. Wer die Bildausschnitte richtig kombiniert, kann damit das Interesse der Zuschauer lenken. Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Brennweite die Szenen entstehen. Ob der Kameramann ein starkes Teleobjektiv benutzt oder lieber näher ans Motiv herangeht ist für die Einstellungsgröße nicht von Belang – es kommt einzig und alleine auf den Bildausschnitt an.
Jeder Camcorder-Nutzer sollte die wichtigsten Größen kennen, um während der Aufnahme den optimalen Ausschnitt zu wählen. Im Kino haben sich über die Jahre viele verschiedene Einstellungsgrößen etabliert: Extreme Totale (Long Shot), Totale (Wide Shot), Halbtotale (Full Shot), die „Amerikanische” (Three Quarter Shot), die Halbnahe (Medium Shot), die Nahe (Head & Shoulder) und die Großaufnahme (Close-Up). Videofilmer kommen meist mit vier Größen aus:
Wie diese Einstellungsgrößen im Camcorder-Sucher aussehen und wie man sie richtig kombiniert, zeigt der Ratgeber aus unserer Reihe „Video-Praxis". Weitere Tipps für Videofilmer finden Sie unten auf dieser Seite Im Block „Zusatz-Infos".