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(35) 15.06.2010 | Wissen | Video: 5:43 Min.

Was bringt das neue 3D-Fernsehen?

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Die Hersteller feiern 3D als größte Errungenschaft seit der Erfindung des hochauflösenden Fernsehens HDTV. Und in der Tat verblüfft die räumliche Wirkung von Filmen wie „Avatar”, „Up” oder „Monsters vs. Aliens” im Kino. Doch gelingt es den neuen 3D-Fernsehern, diese Faszination ins Wohnzimmer zu holen? Das hängt nicht alleine von den TV-Geräten ab.

3D als Technologie steht noch am Anfang der Entwicklung. Kameraleute und Regisseure lernen gerade erst, mit den neuen Möglichkeiten der Bildgestaltung umzugehen. TV-Hersteller müssen ihre besten Displays und die fortschrittlichsten Technologien in 3D-Geräte einbauen, um dem Zuschauer ein natürliches, stereoskopisches Sehen zu ermöglichen. Und TV-Kanäle mit dreidimensionalem Programm gibt es bislang kaum. Abgesehen von Testsendungen des Satellitenbetreibers Astra und 3D-Experimenten auf Anixe HD macht sich die Dritte Dimension im Fernsehen rar.

Haupt-Programmquelle zum Start soll deshalb die Blu-ray-Disc sein. Die 3D-Übertragung zwischen Player und TV-Gerät wurde in der jüngsten Version des HDMI-Standards festgeschrieben. Mit einer nennenswerten Auswahl an 3D-Blu-rays ist allerdings nicht vor 2011 zu rechnen. Scheiben wie „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde”, die bereits mit einem 3D-Label verkauft werden, arbeiten nach dem veralteten Anaglyphen-Verfahren: Es benutzt Pappbrillen mit roten und blaugrünen Filterfolien. Beim neuen 3D kommen farblose Brillengläser zum Einsatz, die ein viel natürlicheres Bild zeigen.

Doch wie gut funktioniert die Technik in der Praxis? Warum strengt 3D-Fernsehen die Augen mancher Menschen an, während andere ganz entspannt zuschauen können? Und wie gut sind 3D-Fernseher im Vergleich mit konventionellen Geräten? Diese und anderen Fragen beantwortet der 3D-Report von DIGITAL-ROOM – aus technischen Gründen noch ganz konventionell mit flachem 2D-Bild. Dafür brauchen Sie zum Anschauen unseres Videos auf dieser Seite auch keine Shutter-Brille.

Autor: 
Frank-Oliver Grün
Kamera: 
Reinhard Otter
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