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Ab 30. November 2011 ist das Energielabel der EU Pflicht für alle Fernseher. Unser Video hilft beim Vergleich der Watt-Angaben auf dem Etikett.
AV-Receiver, Netzwerk-Player und Funklautsprecher: Viele Audio-Geräte beherrschen inzwischen das Apple-Streaming. Hier ist der Video-Überblick.
E-Books und ihre Lesegeräte sind eine feine Sache. Man kann damit den Inhalt eines ganzen Regals voller Romane und Sachbücher auf ein Gewicht von nicht einmal 200 Gramm zusammenschrumpfen und so seine Bibliothek komplett auf Reisen mitnehmen. Doch neben ihrer Schwerlosigkeit haben E-Books noch andere Eigenheiten – etwa die Art und Weise, wie man sie kauft oder verwaltet.
Wichtigster Punkt: Während ein Buch mit Seiten und Druckerschwärze immer und überall geöffnet werden kann, gibt es unter den elektronischen Versionen verschiedene Systeme, die untereinander nicht kompatibel sind. Mit dem Kauf eines E-Book-Readers legt man sich auf eines davon fest. Der Internet-Buchhändler Amazon etwa bietet mit seinen Kindle-Lesegeräten und den einzig dazu passenden Kindle-E-Books ein anderes System als Thalia, Weltbild, Libri.de oder BOL.de. Deren E-Books lassen sich auf vielen verschiedenen Lesegeräten nutzen, etwa den Readern von Sony, Kobo sowie Modellen, die der jeweilige Buchhändler selbst anbietet. Thalia zum Beispiel hat den Oyo im Programm, Weltbild und die Filialkette Hugendubel bieten Reader von Trekstor unter eigener Marke an. Und Apple hat für Bücher auf dem iPad oder iPhone nochmals einen eigenen virtuellen Buchladen namens iBooks.
Haupt-Unterschied zwischen den Varianten ist die Rechteverwaltung, mit der fast alle Händler und Verlage ihre Werke vor unerlaubtem Kopien schützen. So gut wie jedes kommerziell angebotene E-Book hat so einen Kopierschutz. Das Prinzip ist dabei stets gleich: Nach dem Kauf verbindet man das E-Book einmalig mit seinem Benutzerkonto – es bekommt eine Art digitalen Stempel eingeprägt, der es als Eigentum des Käufers ausweist. Das E-Book lässt sich dann auf allen Geräten öffnen und lesen, die für das jeweilige Benutzerkonto autorisiert sind. Amazon und Apple nutzen ein eigenes System, das nur mit Geräten oder Apps des Anbieters zusammenarbeitet. Praktisch bei Amazon: Außer den Kindle-Readern gibt es auch Apps für das iPhone, das iPad und Android-Geräte. Bücher aus dem Apple-Store sind dagegen nur auf Apple-Produkten lesbar.
Das dritte, bei den übrigen Buchhändlern verbreitete Digitale Rechte-Management (DRM) stammt vom Softwarekonzern Adobe. Es verwaltet elektronische Bücher auf dem Reader und am Computer über ein Benutzerkonto mit der so genannten Adobe ID. Sie lässt sich mit E-Books aus vielen verschiedenen Shops verknüpfen – nur eben nicht von Amazon oder Apple Books. Für die Verwaltung der Bücher am Computer kommt entweder ein Programm zum Einsatz, das der Hersteller des Readers zur Verfügung stellt oder die kostenlose Standardsoftware „Adobe Digital Edition”. Über das Programm werden Lesegeräte mit dem eigenen Konto verbunden, gekaufte Bücher sortiert und auf den Reader übertragen. Und man kann Bücher, die auf einem E-Book-Reader mit WLAN direkt im Internet gekauft wurden, zur Sicherung auf den PC kopieren. Wie das Zusammenspiel zwischen Shop, Lesegerät und den Programmen im Einzelnen funktioniert, zeigt unser 100-Sekunden-Video.
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