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(29) 17.02.2010 | Wissen | Video: 4:21 Min.

Was geht mit HD+ ?

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Die RTL-Gruppe machte den Anfang, seit Januar 2010 sind nun auch ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 in hoher Auflösung zu empfangen. Die Privatsender nutzen die HD-Plus-Plattform (HD+) von Satelliten-Betreiber Astra für ihre HDTV-Ausstrahlungen. Für den Zuschauer heißt dass: Die Kanäle sind verschlüsselt und können nur mit spezieller Empfangstechnik am Fernseher sichtbar gemacht werden.

Der einfachste Weg zum privaten HDTV ist ein Satelliten-Receiver (Set-Top-Box), der für HD+ zertifiziert ist. Hersteller wie Humax, Technisat oder VideoWeb bieten solche Geräte an. Für vorhandene HD-Receiver mit Common-Interface (CI) soll es ab Sommer 2010 Steck-Module geben, die einen Empfang der Programme ermöglichen. Allerdings ist diese Nachrüst-Lösung nur für einen Teil der bestehenden Receiver erhältlich. Welche das sind, ist auf der HD-Plus-Webseite nachzulesen (Link siehe unten). Dritte Möglichkeit, RTL & Co. in High-Definition zu sehen, sind Fernsehgeräte und Set-Top-Boxen mit CI-Plus-Schacht. Auch für sie soll es ab Mitte 2010 ein Modul geben, das die codierten HD-Plus-Programme entschlüsselt.

Privates HDTV zu empfangen ist eine Sache, das Programm aufzuzeichnen dagegen eine ganz andere. Mit Schutz-Vorrichtungen im Entschlüsselungs-Modul unterdrücken die Sender bestimmte Funktionen am Festplatten-Recorder – oder verhindern Mitschnitte komplett. Zur Verwirrung der Aufnahme-Fans reagieren dabei nicht alle Geräte gleich. Was am HD-Plus-Receiver erlaubt ist, kann an einem CI-Plus-Gerät blockiert sein und umgekehrt. DIGITAL-ROOM erklärt in diesem Video, welche Unterschiede es bei Aufnahme, Timeshift und Wiedergabe von HD-Plus-Programmen gibt.

Autor: 
Reinhard Otter
Kamera: 
Kristijan Arbanas
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