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(11) 18.05.2010 | Wissen | Video: 3:23 Min.

HDTV: Welchen Receiver brauche ich?

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Kein Zweifel: Das hochauflösende Fernsehen sieht besser aus als alle bisherigen TV-Standards – wenn man die scharfen Bilder in 720p (ARD, ZDF) oder 1080i (Privatsender) überhaupt zu sehen bekommt.

Denn der HDTV-Empfang teilt die Fernsehnation in eine Mehrklassen-Gesellschaft: Nicht jeder Zuschauer bekommt Gelegenheit, das neue Edelfernsehen überhaupt zu empfangen. Über Antenne im terrestrischen Digitalfernsehen DVB-T etwa gibt es hierzulande gar keine HD-Sender. Und im Kabel, wo fast die Hälfte der deutschen Haushalte ihr Programm empfängt, gleicht die HDTV-Verbreitung einem Flickenteppich: Jeder Kabelanbieter strahlt andere HD-Kanäle aus. Eine Wahlmöglichkeit hat der Kunde dabei nicht – es gibt pro Haushalt immer nur einen möglichen Kabelnetzbetreiber. Kaum besser sieht die Situation mit IPTV aus, wo der Kunde von seinem DSL-Anbieter abhängig ist.

Bleibt nur noch der Empfang via Sat-Schüssel: Über den TV-Satelliten Astra werden alle wichtigen HDTV-Sender ausgestrahlt. Weitere HD-Kanäle lassen sich zusätzlich mit etwas technischem Aufwand über andere Satelliten wie Astra 2D, Eutelsat oder Hotbird empfangen. Doch der Empfang allein genügt nicht: Im HD-Zeitalter verschlüsseln nicht mehr nur Pay-TV-Anbieter wie Sky ihr Programm. Auch private, bisher frei empfangbare Sender wie RTL, Sat1 oder Pro7 strahlen ihr HDTV-Angebot verschlüsselt aus. Für jedes Verschlüsselungssystem ist eine passende Empfangsbox notwendig – und so führt der HDTV-Einstieg für engagierte TV-Zuschauer schnell zu einem wachsenden Gerätepark.

Welche HDTV-Sender auf den verschiedenen Empfangswegen zu sehen sind und wo die jeweiligen Anbieter noch weitere Hürden eingebaut haben, zeigt dieser Video-Beitrag.

Autor: 
Reinhard Otter
Kamera: 
Kristijan Arbanas
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