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(39) 17.09.2010 | Praxis | Video: 2:36 Min.

iPhone-Klingeltöne selber machen

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Ob „Marimba”, „Türklingel” oder zirpende Grillen im Sound „Crickets”: Die serienmäßige Kingelton-Bibliothek des Apple-Telefons ist ziemlich überschaubar – und nutzt sich daher schnell ab. Vor allem aber: Sie lässt sich nicht mit gängigen MP3-Klingeltönen erweitern.

Das iPhone verlangt seine Sound-Schnipsel im von Apple bevorzugten Format AAC (Advanced Audio Codec). Genauer gesagt in einem speziellen Container mit der Dateierweiterung „m4r”. Was kaum jemand weiß: Dahinter verbirgt sich eine ganz normale AAC-Datei, wie sie der iTunes-Store für seine Musik-Downloads verwendet. Oder wie sie iTunes auf Wunsch auch von selbst gerippten CDs erstellt. Mit anderen Worten: Jede AAC-Datei, die nicht mit einem Digitalen Rechte-Management (DRM) geschützt ist, lässt sich prinzipiell in einen iPhone-Klingelton verwandeln.

Das geht sogar mit den Bordmitteln von iTunes: Die Medien-Jukebox hat einen AAC-Codierer eingebaut, der MP3- oder WAV-Dateien direkt ins AAC-Format umwandelt. Die so erzeugten AAC-Dateien werden dann ganz einfach umbenannt und lassen sich anschließend als Klingelton verwenden. Die Synchronisation per USB-Kabel bringt den persönlichen Klingelton aufs iPhone. Wie genau das funktioniert, und was bei der Konvertierung zu beachten ist, zeigt unser Video aus der Reihe iTuning-Tipps.

Autor: 
Frank-Oliver Grün
Kamera: 
Reinhard Otter
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