Video
(169) 17.03.2011 | Test | Video: 3:45 Min.

QR-Code-Reader im Test

Artikel drucken | per E-Mail versenden | auf Merkliste setzen

QR-Codes verweisen in Zeitungsartikeln auf Internet-Adressen, sie verpacken Web-Links auf Werbeanzeigen oder die Onlineversion des Busfahrplans. Mit QR-Codes lassen sich alle denkbaren Informationen verschlüsseln. Um sie zu entschlüsseln, benötigen Sie ein Handy mit Kamera und QR-Leseprogramm. Solche Apps gibt es für alle aktuellen Smartphone-Varianten in verschiedenen Ausführungen. Zum Lesen wird der quadratische QR-Code mit der Handy-Kamera erfasst, während die App läuft. Sobald der Code erkannt wurde, entschlüsselt das Programm den Inhalt des Bildes, zeigt das Ergebnis auf dem Bildschirm an oder startet die hinterlegte Aktion – zum Beispiel, indem sich die Internetseite öffnet, deren Link in dem QR-Code hinterlegt war.

In diesem Video-Test haben wir acht QR-Apps für das iPhone einem ausführlichen Test unterzogen: Jedes Programm musste mehrere als QR-Codes verschlüsselte Internet-Links, Telefonnummern, Visitenkarten, Texte und SMS-Nachrichten lesen und verarbeiten. Dabei gab es deutliche Unterschiede in der Handhabung und Zuverlässigkeit der Handy-Programme. Beispiel Adressen: Die Informationen einer per QR-Code verschlüsselte Visitenkarte konnten nur wenige Apps lesen und zu den Kontakten des iPhones hinzufügen. Beim Aufruf eines schnöden Internet-Links dagegen gab es Unterschiede weniger in den Funktionen der Apps als in deren Geschwindigkeit.

Diese QR-Reader-Apps haben wir getestet:

  • BeeTag Reader Pro, Preis: gratis
  • i-Nigma, Preis: gratis
  • Neo Reader, Preis: gratis
  • Optiscan, Preis: 1,59 Euro
  • QR-Reader, Preis: gratis
  • QuickMark, Preis: 0,79 Euro
  • QRazy, Preis: 0,79 Euro
  • Scanlife, Preis: gratis

Den Test der acht iPhone-Versionen finden Sie in unserem aktuellen Video. Die meisten Apps stammen von Anbietern, die QR-Lösungen in professionellen Logistik- oder Fertigungsabläufen anbieten. Deren Apps gibt es nicht nur fürs iPhone, sondern auch für andere Handy-Systeme wie Android, Blackberry, Symbian (Nokia) oder Windows Mobile. Selbst für betagtere Smartphone-Modelle sind es Versionen von Readern wie i-Nigma, BeeTag oder Quickmark verfügbar.

Wer sich noch weiter über die schlauen Codes informieren möchte, dem seien unser Beitrag „QR-Codes in 100 Sekunden” und die Artikel-Links unten empfohlen. Dort finden Sie neben den direkten iTunes-Links zu den Testsiegern auch Internetseiten, auf denen man selbst QR-Codes erstellen kann. So lassen sich etwa Absenderaufdrucke auf Briefen, die eigene Telefonnummer oder eine Kurznachricht an Freunde ganz einfach digital verpacken – am besten zusammen mit einem Link auf diesen Artikel. Damit der Empfänger auch weiss, wie er den Code knackt.

Autor: 
Franziska Pech
Kamera: 
Kristijan Arbanas
Noch kein Konto? Kostenlos registrieren
RSS Feed Icon © 2008 - 2013 DIGITAL-ROOM GmbH - Alle Rechte vorbehalten