So funktionieren TV-Onlineportale wie der Smart Hub von Samsung: DIGITAL-ROOM zeigt Apps, Netzwerkfunktionen und die Steuerung im Detail.
Der E-Book-Reader PRS-T1 kostet 50 Euro mehr als der vergleichbare Kindle WiFi von Amazon. Das Test-Video zeigt, ob sich die Mehrausgabe lohnt.
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Als den „weltweit leichtesten E-Book-Reader mit Wireless-LAN“ preist Sony seinen PRS-T1 vollmundig auf der Webseite an. In der Tat wiegt das 168 Gramm schwere Touchscreen-Lesegerät weniger als der Kindle eReader WiFi von Amazon – wenn auch nur die Winzigkeit von zwei Gramm.
Der Sony für 149 Euro hat dem Kindle (99 Euro) aber noch eine Eigenschaft voraus: Er ist nicht an einen bestimmten Online-Buchladen gebunden. Auf seinem berührungsempfindlichen Bildschirm mit rund 15 Zentimetern Diagonale lassen sich eBooks bei zahlreichen Anbietern wie Libri.de, Thalia.de oder Weltbild.de ohne den Umweg über einen Computer kaufen. Ein eigenes Buch-Angebot von Sony soll die Auswahl weiter vergrößern. Allerdings müssen T1-Besitzer darauf noch etwas warten: Der Reader-Store soll erst im Laufe des Frühjahrs starten.
Über die kostenlose Reader-Software von Sony hat man am PC oder Mac – und damit deutlich bequemer als über das schwarzweiße Display mit elektronischer Tinte – ebenfalls Zugriff auf diverse Internet-Buchhandlungen, etwa von Thalia, Libri oder den Mayerschen Online-Shop. Dadurch fällt das Literatur-Angebot unterm Strich noch etwas umfangreicher aus als beispielsweise bei Amazon. Der Internetriese zwingt Kindle-Besitzer nämlich dazu, Lese-Nachschub aus dem eigenen Amazon-Katalog zu erwerben und schottet sich über sein Digitales Rechtemanagement (DRM) gegenüber anderen Marktteilnehmern ab. Sony setzt auf das weiter verbreitete DRM von Adobe und bietet daher mehr Möglichkeiten.
Die Bedienung des Wi-Fi PRS-T1 erfolgt sowohl über Tasten am Gehäuse als auch über das Display. Geblättert wird mit dem Finger wie beim iPhone von Apple. Auch die Vergrößerung von Bildern oder Internetinhalten funktioniert durch Fingerspreizen. Die Schriftgröße im Text wird dagegen über ein Bildschirmmenü eingestellt. Alle gespeicherten Bücher stellt der T1 – ähnlich wie der Kobo eReader Touch Edition oder der Weltbild-Reader – mit Titelbild übersichtlich dar. Testvideos der Lesegeräte finden Sie unten auf dieser Seite unter „Zusatz-Info” oder auf unserer Themenseite E-Book.
Im direkten Vergleich mit dem neuen Kindle WiFi schneidet der E-Ink-Bildschirm minimal schlechter ab. Das Amazon-Gerät bietet eine Nuance mehr Kontrast, Buchstaben sind damit noch einen Tick besser ablesbar. In Sachen Akkulaufzeit schenken sich die Kontrahenten nichts: Beide Lesegeräte halten auch mit aktiviertem WLAN locker einen Monat durch, es sie geladen werden müssen.
Ob sich die Anschaffung des Wi-Fi PRS-T1 lohnt oder ob günstigere Kindle von Amazon die bessere Wahl darstellt, verrät das ausführliche Test-Video.
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