Fast alle Smart-TVs mit Onlinefunktionen zeigen auch YouTube-Videos. Mit dem neuen YouTube Leanback klappt das besonders bequem.
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Free- und Pay-TV, HDTV und mehr aus dem In- und Ausland – nirgendwo sonst ist die Sender-Auswahl so groß wie mit digitalen Sat-Empfang.
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Manche Videofilme sind die Fortsetzung des Dia-Abends mit anderen Mitteln: ermüdend, etwas langatmig und nur für Menschen interessant, die selbst beim Dreh dabei waren. Dabei lassen sich Urlaubs-, Hochzeits- oder andere Familienfilme mit dem Camcorder durchaus kurzweilig gestalten. Der Trick ist eine Bildsprache, die einfachen Regeln folgt, mithin sogar selbst eine Geschichte erzählt. Dann erübrigen sich erklärende Kommentare während der Vorführung von selbst. Unser Video zeigt, wie so ein Film mit sprechenden Bildern entsteht.
Regel Nummer eins: Jede gute Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss. Oft ist diese Chronologie schon vom Ereignis vorgegeben: Die Urlaubsfahrt beginnt mit Koffer packen, besteht aus Anreise, Ankunft, Aufenthalt und endet in der Regel mit der Heimkehr. Aber selbst wer seine Reisen weniger dokumentarisch aufzeichnet, sollte einen Handlungsstrang in die Geschichte einbauen. Das kann die zurückgelegte Route auf einer Landkarte sein oder die mehrtägige Vorbereitung der Gartenparty. Auf akribisches Abfilmen sämtlicher Gäste kann hingegen oft verzichtet werden. Für diesen Zweck gibt es Digitalfotos, die zum Verteilen an die Teilnehmer ohnehin besser geeignet sind.
Zweite Regel: Kürze schafft Würze. Das Medium Video verleitet wegen seiner geringen Speicherkosten dazu, einfach draufzuhalten. Doch die gedrehten Szenen müssen nicht alle im fertigen Werk erscheinen. Gerade der Film bietet eine Menge Möglichkeiten, um zeitraubende Vorgänge dramaturgisch abzukürzen. Die ausgedehnte Wanderung lässt sich später mit ein paar Zwischenschnitten auf die Höhepunkte zusammenstutzen – sofern diese Detailaufnahmen unterwegs gedreht wurden. Ein Wegweiser in Großaufnahme zeigt dem Zuschauer, wo es lang geht. Wichtig ist nur, dass der einmal begonnene Handlungsstrang nach solchen Unterbrechungen weitergeht. Denn nichts mögen interessierte Zuschauer weniger, als auf den Holzweg geführt zu werden – es sei denn, die Irritation ist beabsichtigt und gehört zum Konzept des Films.
Regel Nummer Drei: Planung ist durch nichts zu ersetzen. Unerwartete Ereignisse lassen sich nie vermeiden und können das Thema eines Films völlig verändern. In der Regel steht aber schon vorher fest, was gezeigt werden soll. Ein Hochzeitsfilm ohne „Ja”-Wort und Blumenregen am Ausgang ist schließlich nur halb so schön. Darum lohnt es sich, den Drehort vorab zu besichtigen und ein paar Überlegungen anzustellen: Wie kommt der Kameramann von einer Aufnahmeposition zur nächsten? Welche Wege sind dabei zurückzulegen? Und können andere Gäste mit ihrem Camcorder am Zielort einspringen? Das ist besser, als wenn alle Teilnehmer dasselbe filmen und am Ende ein paar schöne Motive fehlen.
Totale, Halbtotale oder Close-Up? Durch richtige Wahl des Bildausschnitts entsteht bereits im Camcorder ein spannender, abwechslungsreicher Film.
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