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(25) 15.07.2011 | Praxis | Video: 2:30 Min.

Video-Praxis: Ruhige Bilder aufnehmen

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Stative sind für Videofilmer ein notwendiges Übel: hilfreich, wenn es darum geht unverwackelte Schwenks und ruhige Aufnahmen zu drehen, aber unhandlich und lästig mitzuschleppen. Doch es geht auch anders: Mit einfachen Tricks lässt sich der Camcorder aus dem Stehgreif beruhigen. Das Beste dabei: Schnurschlaufe, Trecking-Stock oder ein sogenanntes Steady Bag kann man auf Wandertouren oder im Urlaub überall dabei haben. Sie passen in jede Tasche oder gehören sowieso zur Standardausrüstung des Kameramanns.

Unser Ratgeber-Video stellt die verschiedenen Möglichkeiten vor und zeigt sie im praktischen Einsatz. Wann reicht der Bildstabilisator im Camcorder aus, und wann empfiehlt sich doch lieber eine feste Unterlage? Das Steadybag, eine Erfindung aus Hollywood, leistet auf unebenem Boden gute Dienste, ist aber nicht ganz billig. Fachhändler und Internet-Shops bieten das praktische Säckchen aus wasserabstoßendem Nylon in verschiedenen Größen zu Preisen ab etwa 40 Euro an. Hobbyfilmer mit Basteltalent können sich die knautschige Wackelbremse aber auch selber nähen und mit Kunststoffgranulat oder Reis füllen. In letzterem Fall muss die Hülle wasserdicht sein, damit der Reis nicht aufquillt und zu schimmeln beginnt. Sand eignet sich als Füllstoff weniger gut, weil er das Säckchen schwer macht und durch seine Rieselneigung schlechter die Form behält.

Ein bewährtes Hilfsmittel, das fast nichts kostet und so gut wie keinen Platz beansprucht ist die Paketschnur. Zur Schlaufe gebunden, erlaubt sie sogar unverwackelte Schwenks mit freier Hand und aus der Hüfte. Wie dieser und andere Tricks funktionieren zeigt anschaulich der Video-Beitrag.

Autor: 
Johannes Schönhals
Kamera: 
Reinhard Otter
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