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Die Verbraucherzentralen warnen, die Geräte-Hersteller hoffen und die Rechteinhaber drohen mit Lizenzentzug, wenn ihr Programm nicht besser vor Raubkopien geschützt wird. Schuld an der ganzen Aufregung ist CI+ (Common Interface Plus), ein neuer Standard für Entschlüsselungsmodule. Er soll zum Einsatz kommen, wenn im Herbst neue HDTV-Kanäle auf Sendung gehen. Privatsender wie RTL, ProSieben und Sat.1 planen, ihre HD-Programme zu verschlüsseln.
CI-Plus schafft die technischen Voraussetzungen dafür – und steht in der Kritik, weil mit der Verschlüsselung auch die Aufzeichnung, Archivierung und Weitergabe von Programmen verhindert werden kann. Dabei gibt es Kopierschutz-Signale im Fernsehen schon lange – und viele DVD- oder Festplatten-Recorder reagieren darauf: Sie verweigern auf Befehl des Senders die Aufnahme. Der Zuschauer merkt nur nichts davon, weil die Programmanbieter von dieser Möglichkeit kaum Gebrauch machen. Ob das auch im HD-Zeitalter so bleiben wird, darf zumindest bezweifelt werden.
Die ersten Geräte für CI+ sind bereits auf dem Markt, Satelliten-Betreiber Astra will mit seiner HDTV-Plattform HD+ auch CI+ unterstützen. Vieles ist aber noch unklar. Der Beitrag stellt die Fakten zusammen und zeigt, wohin die Reise für den Zuschauer geht.
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Spielzeit: 4:04 Min.
Auflösung: 480 x 270 Pixel |
Autor: Frank-Oliver Grün Kamera: Steffen Welsch, Archiv |
Wissen: So funktioniert die Programm-Entschlüsselung am Fernseher.